Das Goethe-Institut und seine eindeutige Tradition (Teil 4)

Wechsel an der Spitze des Goethe-Instituts: Gitte Zschoch wird ab Juli 2026 neue Generalsekretärin. Sie will das Goethe-Institut stärken und strategisch weiterentwickeln.

Sie ist seit 2021 Generalsekretärin des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) und bringt umfassende Expertise aus langjähriger Arbeit in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik mit. Gitte Zschoch ist dem Goethe-Institut eng verbunden und war in verschiedenen Positionen an den Instituten in Seoul, Tokio, Johannesburg, Kinshasa sowie in der Münchner Zentrale tätig. Ihre nationale und internationale Vernetzung in Kultur und Politik, ihre umfassende Erfahrung in der Leitung und Modernisierung von Organisationen sowie ihre tiefe institutionelle Kenntnis machen sie zur idealen Besetzung für die Position.

Sie übernimmt das Amt am 18. Juli von Johannes Ebert, der das Goethe-Institut über 14 Jahre hinweg entscheidend geprägt hat. Er wird anschließend das Regionalinstitut in Athen übernehmen.

Gitte Zschoch wurde in Borna geboren (1984) und gilt als international bestens vernetzte Expertin für auswärtige Kultur- und Bildungspolitik.

Ausbildung

  • Studium der Komparatistik an der LMU München.
  • Studium der Modernen Koreanischen Literatur an der Seoul National University in Südkorea.

Aktuelle Tätigkeit und Werdegang

  • Seit 2021: Generalsekretärin des ifa – Institut für Auslandsbeziehungen.
  • 2018–2021: Direktorin von EUNIC (European Union National Institutes for Culture) in Brüssel https://eunic.eu
  • Gründungsdirektorin des Goethe-Instituts in der Demokratischen Republik Kongo.
  • Tätigkeiten in Seoul, Tokio und Johannesburg.
  • Stellvertretende Leiterin der Kommunikation in der Zentrale in München. 

Ehrenamtliche Funktionen

  • Präsidentin von EUNIC (seit Dezember 2025).
  • Mitglied des EUNIC-Vorstands (seit Juni 2025)

https://www.linkedin.com/in/gitte-zschoch-609256182

https://www.ifa.de/organigramm

https://www.ifa.de/blog/beitrag/neue-nationalismen-und-ihr-einfluss-auf-die-auswaertige-kulturpolitik

ifa ECP-Monitor – Die Neuen Nationalismen und die Zukunft der internationalen
Kulturbeziehungen Auswärtige Kulturpolitik in einer Zeit politischer Extreme
(ifa 2025)

ab Seite 23-25 Russland

Putin und sein autokratisches Regime sind eine feste Größe in der rechtsextremen Bewegung im eigenen Land und auf internationaler Ebene. Viele sehen sie als Antriebskräfte neonationalistischer Bewegungen in aller Welt, vor allem in Europa, wo rechtsextreme Politiker:innen, die mit dem russischen Regime sympathisieren, an Einfluss gewonnen haben (Rij, 2024). Viktor Orbán in Ungarn oder die AfD und das BSW in Deutschland, deren Mitglieder Putin in weiten Teilen unterstützen, sind Paradebeispiele für diesen weitreichenden Einfluss.

Putins besondere Form des Nationalismus stützt sich maßgeblich auf ultrakonservative politische Überzeugungen, rücksichtslose imperialistische Bestrebungen und eine ausgeprägte Politisierung der Religion, insbesondere über die russisch-orthodoxe Kirche. Traditionelle Familienwerte sind ein wiederkehrendes Thema seiner Kampagne. Sie dienen ihm als Rechtfertigung für zahlreiche kontroverse Standpunkte und das Ausschalten potentieller Abweichler (Luchenko, 2024). Feministinnen und die LGBTQIA+-Community sind vielfach das Hauptziel seines ultrakonservativen Spotts.

Inzwischen hat die Zivilgesellschaft jeglichen Handlungsspielraum verloren: Aktivist:innen sitzen im Gefängnis und zivilgesellschaftliche Organisationen wurden als ausländische Agenten eingestuft und geschlossen. Es ist mit Repressionen gegen jegliche Form des politischen oder kulturellen Protests gegen die Werte des Regimes zu rechnen, der als „antichristliche Propaganda“ und unmoralische „westliche Dekadenz“ gebrandmarkt werden kann.

Die auswärtige Kulturpolitik Russlands beruht auf vier wesentlichen Zielsetzungen (Yang,
2024, S. 3): die Verbreitung der „russischen Weltsicht“, die Russland als zentralen Akteur in der Geschichte Osteuropas und Zentralasiens begreift, die Unterstützung russischer
Gemeinschaften im Ausland, die Förderung traditioneller Welt wie Glauben und Familie und die Stärkung der Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung und Wissenschaft. Ein zentraler
außenkulturpolitischer Akteur ist die Russkiy-Mir-Stiftung, die russische Plattform für
kulturellen und humanitären Dialog. Es gibt zahlreiche Russkiy-Mir-Zentren und -Büros in aller Welt.

Viele wurden nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine allerdings geschlossen. Beispielsweise ist allein in Europa die Zahl der Russkiy-Mir-Zentren im Zeitraum 2019-2022 von 52 auf nur 34 gesunken (ebd., 2024, S. 7). Mit seiner Kriegslust hat Russland also seine Soft-Power-Reserven in vielen Ländern des Globalen Nordens verspielt. Westliche Mächte haben auf Russlands Einmarsch in der Ukraine mit Verboten und Sanktionen gegen russische Einzelpersonen, Unternehmen und Organisationen weltweit und insbesondere in der EU reagiert. Im Jahr 2024 wurde die Russische Föderation als historische Größe in der Welt des Sports und der Athletik beispielsweise von den Olympischen Spielen in Paris ausgeschlossen. Auch die Beteiligung am wissenschaftlichen Austausch und in der internationalen Forschungsgemeinschaft hat gelitten. Dies sind nur zwei Beispiele für Russlands schwindende Soft Power auf der Weltbühne, die von einem weitreichenderen Zusammenbruch der russischen Diplomatie zeugen.

Auch wenn die diplomatischen Beziehungen zu vielen wichtigen Weltmächten belastet sind,
verfügt Russland über einen langanhaltenden Einfluss im von ihm selbst so bezeichneten
„nahen Ausland“, also z. B. in den Neuen Unabhängigen Staaten, die früher unter
Sowjetherrschaft standen. So engagieren sich beispielsweise russische Hochschulen stark im
postsowjetischen Raum. Über 89 % der ausländischen Studierenden stammen aus den GUS-
Staaten4 (Arefiev, 2019, zitiert in Yang, 2024).

Mit seiner klaren imperialistischen Linie will das russische Regime unabhängige Kulturen sowohl innerhalb der Landesgrenzen – darunter ethnische Minderheiten und indigene Bevölkerungsgruppen – als auch im Ausland unterdrücken, wie die anhaltenden Kriegshandlungen in der Ukraine deutlich machen (Dullin,2023)

Allerdings zeichnet sich eine größere Verschiebung in der außenpolitischen Strategie Russlands ab. Das Land wirbt nicht länger um diejenigen, die seinem politischen Modell und seiner außenpolitischen Haltung entgegenstehen. Stattdessen setzt Putins Regime verstärkt auf bilaterale Zusammenarbeit, um starke (wirtschaftliche, politische, kulturelle, wissenschaftliche) Bündnisse mit seinen Amtskollegen der BRICS-Staaten in China und Indien zu schmieden, die beide eine ganz eigene Form des Nationalismus pflegen. In dem als „Konzept der humanitären Politik der Russischen Föderation im Ausland“ bekannten Erlass von 2022 wurde diese Neuausrichtung der Prioritäten verankert (Yang, 2024). Außerdem ist Russland offenbar vor allem in westlichen Ländern darum bemüht, den Schaden an der auswärtigen Kulturpolitik durch ein außenpolitisches Einwirken mit anderen Mittel auszugleichen. Der Einsatz von Bots und Trollen in den sozialen Medien, um die öffentliche Meinung und Wahlausgänge in anderen Ländern zu beeinflussen, ließ sich in den Kreml zurückverfolgen (ebd., 2024; Chen, 2015).

Diese außenkulturpolitische Strategie des Aufbaus immer stärkerer Bündnisse mit gleichgesinnten Nationalisten wird sich während der Zeit des Putin-Regimes sicherlich nicht ändern.

Angesichts der Belastungen der militärischen und finanziellen Ressourcen und der
Imageverluste, die mit dem Einmarsch in die Ukraine 2022 verbunden waren, ist der Bedarf an derartigen Allianzen sogar noch größer geworden. Durch Verbote und Sanktionen ist der
Einfluss der russischen Soft Power in der Mehrzahl der liberalen Gesellschaften des Westens
vollständig zum Erliegen gekommen, insbesondere in den Mitgliedstaaten der EU und in
Großbritannien, die ihrerseits viele ihrer Kultureinrichtungen in Russland freiwillig oder
unfreiwillig geschlossen haben. Russlands Einsatz von Hard Power und seine kriegerischen Absichten mögen davon ablenken, dass sein Einfluss schwindet in einer zunehmend multipolaren Welt, in der imperiale Herrschaftsgelüste immer mehr an Bedeutung verlieren. Weil gleichzeitig deswegen Verbündete, die eine solche Kriegslust legitimieren, immer wichtiger werden, ist davon auszugehen, dass sich die auswärtige Kulturpolitik Russlands an diesem Bedarf orientieren wird.

Am 28. und 29. April 2026 fand zum dritten Mal der German Creative Economy Summit (GCES) in Hamburg statt.

Der GCES ist der bundesweit größte Kongress der Kreativwirtschaft. Jährlich bringt er Akteurinnen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Kultur zusammen – sowie Vertreterinnen aus allen elf Teilmärkten: Musik, Film, Buch, Presse, Architektur, Rundfunk, Darstellende Kunst, Design, Software und Games, Bildende Kunst und Werbung.

Damit bündelt der GCES die gesamte kreative Vielfalt und fördert die branchenübergreifende Vernetzung.

So wird sichtbar: Die Kreativwirtschaft ist ein eigenständiger Zukunftssektor mit wirtschaftlicher Relevanz, enormer Innovationskraft und hoher gesellschaftlicher Wirkung. Mit dem Fokusthema „Künstliche Intelligenz & Digitale Ökonomie“ stellt der GCES 2026 die Chancen von KI und Transformation in den Mittelpunkt.

https://german-creative-economy-summit.de

Was will PASCH erreichen?

Die PASCH-Initiative (Schulen: Partner der Zukunft) ist ein vom Auswärtigen Amt gesteuertes Netzwerk in Russland, das Deutsch als Fremdsprache fördert.

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/kultur-und-gesellschaft/03-sprache/pasch-2236358#:~:text=%E2%80%9EPartner%20der%20Zukunft%E2%80%9C%20ist%20das,Deutschlands%20internationale%20%E2%80%9ESoft%20Power%E2%80%9C.

PASCH wird koordiniert vom Auswärtigen Amt und umgesetzt von vier starken Partnern:

ZfA (Zentralstelle für das Auslandsschulwesen) ; Goethe-Institut ; DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) ; Pädagogischer Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz

Das Netzwerk in Russland 

  • Umfang: Es gibt über 100 PASCH-Schulen in Russland, verteilt von Kaliningrad bis Jakutsk.
  • Schultypen: Das Netzwerk umfasst deutsche Auslandsschulen (Moskau, St. Petersburg), DSD-Schulen (Deutsches Sprachdiplom) und „Fit“-Schulen.
  • Partner: Die Betreuung erfolgt durch das Goethe-Institut Russland und die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA)

Maria Kalesnikava setzt ihre Stimme für all jene Künstler*innen ein, die unter Repression und politischer Verfolgung stehen. Sie erinnert uns daran, wie wichtig Kunst und Kultur für den Erhalt der Demokratie sind – gerade jetzt.

https://www.linkedin.com/posts/goethe-institut_maria-kalesnikava-setzt-ihre-stimme-f%C3%BCr-all-activity-7463481612127690753-NpYP?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAE2WbRsBAh7LdQkMLBcHZ_HnEQBC_gFWq3U

Sie gehört zur, vom Westen geförderten, belarussischen Opposition.

Maria Kalesnikava wurde zu einer zentralen Stimme der belarussischen Demokratie-bewegung. Mit ihrer außergewöhnlichen Resilienz gilt sie weit über Belarus hinaus als eine Symbolfigur des zivilgesellschaftlichen Widerstands. 2020 trat sie gemeinsam mit Swetlana Tichanowskaja und Veronika Zepkalo gegen Alexander Lukaschenko an, was zu ihrer Verhaftung führte.

Von 2020 bis zu ihrer Freilassung und Abschiebung im Dezember 2025 war sie „politische Gefangene“ in Belarus. https://de.wikipedia.org/wiki/Maryja_Kalesnikawa

Rede anlässlich der Eröffnung des Goethe-Instituts in Chişinău

Auszüge aus der Rede https://www.goethe.de/de/uun/prs/int/joo/27226281.html

So stärken wir gemeinsam die Resilienz unserer demokratischen Gesellschaften, die unentbehrlich sind für eine starke europäische Zukunft. Die Republik Moldau hat eine bewegte Geschichte, eine Geschichte von Besatzung und fremden Machtansprüchen, mit ihrer Unabhängigkeit 1991 und in den letzten Jahren schweren Auswirkungen durch den russischen Krieg gegen die Ukraine, mit so vielen Geflüchteten, die nach Moldau kamen. 2024 begannen die EU-Beitrittsverhandlungen.

Und mit fester Entschlossenheit setzt das Land heute seinen Weg in Richtung EU-Mitgliedschaft fort, geleitet von einer klaren Vision demokratischer Werte, institutioneller Reformen und internationaler Zusammenarbeit. Mit unserem neuen Goethe-Institut, das wir heute offiziell hier in Chişinău eröffnen, wollen wir Sie auf diesem Weg unterstützen, auf Ihrem zukünftigen Weg in eine offene Gesellschaft. Wir wollen unsere Beziehungen und Freundschaften vertiefen.

Das Goethe-Institut trägt die Freiheit der Kunst und Kultur in seiner DNA.

Pressefrühstück des Goethe-Institut e.V. 2026

Für das Goethe-Institut heißt das: Unsere Arbeit ist außenpolitisch relevanter denn je. In Chișinău, Republik Moldau, wo wir gerade eine neue Repräsentanz eröffnet haben, erleben wir unmittelbar, wie stark Gesellschaften zwischen autoritären Einflusszonen und dem Weg in eine offene, europäische Zukunft gespannt sind. Unsere Institute werden zu Safe Spaces für freie Debatten, kulturellen Austausch und Bildungschancen – gerade dort, wo Demokratie, Kunst- und Meinungsfreiheit unter Druck geraten.

2026 setzen wir drei Schwerpunkte:
1️⃣ Wir erhöhen die Relevanz unseres globalen Netzwerks – in Osteuropa, im Südkaukasus, in der Ukraine, auf dem afrikanischen Kontinent, in Lateinamerika, in Indien und in den USA, wo wir mit Houston bewusst jenseits der Küstenmetropolen präsent sind.
2️⃣ Wir schärfen unser Profil als Teil der Außenpolitik, denken stärker europäisch und bauen Kulturensembles mit Partnern wie Institut français und Alliance Française auf.
3️⃣ Wir spiegeln unsere Erfahrungen als „Seismografen“ zurück nach Deutschland, um Resilienz und demokratische Kultur zu stärken – besonders angesichts Demokratierezession und der Erosion liberaler Normen.

Wir brauchen in diesen Zeiten ganz besonders die Kraft der Kultur und unsere unabhängigen Institutionen!

Video Erklärung Gesche Joost und Johannes Ebert

Die Amtszeit von Johannes Ebert als Generalsekretär des Goethe-Instituts endet.

Johannes Ebert – Lieblingsstadt Kiew: Er war 5 Jahre Institutsleiter

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/eins-zu-eins-der-talk/ausstrahlung-4081228.html

Interview https://www.kulturrat.de/ukraine/aus-politik-kultur-ukraine/solange-es-geht-arbeiten-wir-weiter/

Auszüge aus dem Interview

Johannes Ebert: Ich bin natürlich sehr betroffen und schockiert von diesem Krieg, den wahrscheinlich niemand erwartet hatte. Der Krieg ist ein klarer Bruch des Völkerrechts. Und dass er in dieser Brutalität durchgeführt wird, ist natürlich verheerend. Ich finde es sehr gut, dass im Wirtschaftsbereich und in vielen anderen Bereichen harte Sanktionen gefahren werden.

Auch meine Zeit in Moskau und die Begegnung mit der russischen Kultur hat mich sehr bereichert, aber schon damals, von 2007 bis 2012, hatte die Regierung begonnen, die Zügel vor allem in der Zivilgesellschaft stärker anzuziehen. Es gab immer mehr Maßnahmen, die in Russland aktive Zivilgesellschaft sowie die Kulturszene einzuschränken und zu reduzieren.

Wir fühlen eine große Verantwortung für die ukrainische Kulturszene und haben auch Angebote.

Das Goethe-Institut ist seit fast 30 Jahren mit drei Instituten und einem großen Netzwerk von Sprachlernzentren, Lesesälen, Kulturkontaktstellen und Sprachassistenten in Russland präsent. Wir sind sehr gut vernetzt – mit der freien Kulturszene, mit den jungen Menschen, die sich für Deutschland, für Europa interessieren und die freiheitliche und demokratische Werte schätzen, mit der Zivilgesellschaft. Russland ist keine monolithische Gesellschaft. Es gibt auch Widerstand gegen diesen Krieg, es gibt Kulturschaffende oder Wissenschaftler, die sich sehr eindeutig dagegen geäußert und Mitgefühl mit den Ukrainern ausgedrückt haben und die für diese starke Haltung in vielen Fällen mit dem Verlust ihres Jobs oder gesellschaftlicher Ächtung bezahlen mussten.

Wir halten den Kontakt zu den Partnerinnen und Partnern. Man muss natürlich sehen, dass durch das jüngste Gesetz jede Art von „falscher“ Aussage über den Krieg mit bis zu 15 Jahren Haft bestraft wird.

Wir haben in der Tat sehr schnell als EUNIC eine Resolution verabschiedet, die den Krieg verurteilt und Solidarität mit der Ukraine äußert.

Wichtig ist aber das große gemeinsame Kulturprojekt: House of Europe, welches wir als Konsortialführer gemeinsam mit dem British Council, dem Institut français, dem tschechischen Kulturinstitut und EUNIC in der Ukraine durchführen. Dabei fördern wir sowohl Künstlermobilität als auch den Kreativwirtschaftssektor und kulturelle Entwicklungen – ein umfassendes Projekt. Aktuell passen wir auf europäischer Ebene das Projekt an und setzen sie mit der EU um.

Interview: Goethe-Institut in der Ukraine: Generalsekretär spricht über Situation im Kriegsgebiet https://www.rnd.de/kultur/goethe-institut-in-der-ukraine-generalsekretaer-spricht-ueber-situation-im-kriegsgebiet-P5PBCB6VTVCWZNM3EHWWTWOKTY.html

Auszüge aus dem Interview

Ich hätte ich diesen Krieg nie für möglich gehalten. In den Neunzigerjahren war die Hoffnung in dieser Region der Welt groß. Da war viel Aufbruchs­stimmung zu spüren. Als dann die Annexionen von Krim und vom Donbass kamen, war zu merken, dass sich die Ukraine stark von Russland entfernte und nach Europa ausrichtete – was genauso für die Kulturszene galt.

Viele Menschen in der russischen Gesellschaft sprechen sich trotz aller Gefahr für sie gegen den Krieg aus. In einem Brief auf der Internetplattform des Radiosenders Echo Moskwy haben rund 300 Kulturschaffende gegen diese Eskalation protestiert.

Aber wir kennen genauso Umfragen, wonach viele Russinnen und Russen von der Aggression des Westens überzeugt sind. Das hat gewiss auch mit der Kontrolle der russischen Medien durch die Regierung zu tun.

Wir sind seit bald 30 Jahren mit drei Instituten in Moskau, Nowosibirsk und St. Petersburg vertreten. Wir sind eng vernetzt mit der Kulturszene, mit der Zivilgesellschaft, vor allem auch mit jungen Menschen. Solche Netzwerke sind jetzt besonders wichtig: Auswärtige Kulturpolitik hat auch die Aufgabe, für die Menschen da zu sein, damit sie sich nicht gänzlich isoliert fühlen – und das gilt besonders für diejenigen, die so mutig sind, diesen Krieg zu brandmarken.

Wir sind in ständigem Kontakt mit all unseren Partnern. Dadurch zeigen wir unsere Solidarität. Wir setzen unsere Arbeit fort, solange das möglich ist. Wir stehen dazu natürlich in engem Austausch und telefonieren beinahe stündlich.

Man sollte da sehr genau unterscheiden. Die russische Regierung hat diese Eskalation lange geplant und den Krieg dann auch begonnen.

Die Gruppe, die unser Hauptbüro in München besuchte, bestand aus Vertretern der Instituto Cervantes, der British Council, der Ukrainian Institute, der Instituto Finlandia und der Česká centra – Czech Centres.

13.07.2026-Johannes Ebert | Deutsche Kultur und Lebensart: das Goethe-Institut als Botschafter https://www.ardmediathek.de/video/swr1-leute/johannes-ebert-oder-deutsche-kultur-und-lebensart-das-goethe-institut-als-botschafter/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIzMzU5Njc

Seit mehr als 20 Jahren arbeiten das Goethe-Institut e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH erfolgreich zusammen – für Kultur, Bildung und internationale Zusammenarbeit weltweit. Unsere beiden Organisationen bringen dabei ihre jeweiligen Stärken und internationalen Netzwerke ein, um gemeinsam nachhaltige Wirkung zu entfalten.

Ich freue mich sehr, dass wir diese langjährige Partnerschaft mit einer aktualisierten Kooperationsvereinbarung weiter stärken. Gemeinsam mit Thorsten Schäfer-Gümbel und meiner designierten Nachfolgerin Gitte Zschoch haben wir damit ein klares Zeichen gesetzt: Wir wollen unsere Zusammenarbeit in wichtigen Zukunftsfeldern weiter ausbauen.

https://www.linkedin.com/in/thorsten-sch%C3%A4fer-g%C3%BCmbel-02695a11b

75 Jahre Goethe-Institut

„Fachkräfte gesucht – aber bitte nicht zu kompliziert! In der Podiumsdiskussion mit dem renommierten Gast Olga Grjasnowa – https://www.goethe.de/ins/in/de/kul/lak/lli/olg.html

EUObserver https://euobserver.com

https://www.linkedin.com/company/euobserver

https://euobserver.com/216204/a-new-eu-strategy-for-international-culture-great-but-artists-need-independence-as-well-as-support

Julia Sattler – Direktor des Goethe-Instituts Brüssel und Delegierter für europäische Angelegenheiten beim Goethe-Institut e.V.

https://www.linkedin.com/in/julia-sattler-860185

Neue europäische Agenda für Kultur

https://culture.ec.europa.eu/de/policies/strategic-framework-for-the-eus-cultural-policy

Olesia Zakharova

https://www.linkedin.com/in/olesia-zakharova-6a119124a

https://houseofeurope.org.ua/en und https://www.linkedin.com/company/reneweuropegroup

Am 18. Juli 2026 übernimmt Gitte Zschoch das Amt als Generalsekretärin. Ihre beruflichen Stationen, vom Goethe-Institut in Seoul über Kinshasa und Brüssel bis zur Leitung von EUNIC – EU National Institutes for Culture und dem ifa (Institut für Auslandsbeziehungen), stehen für genau das, was auch das Goethe-Institut ausmacht: Zusammenarbeit über Grenzen hinweg, starke Netzwerke und die Überzeugung, dass Fortschritt durch Veränderung entsteht. https://www.linkedin.com/posts/goethe-institut_abschied-johannes-ebert-activity-7480512119139028992-oQqG?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAE2WbRsBAh7LdQkMLBcHZ_HnEQBC_gFWq3U

Jahrbuch 2025/26 https://www.goethe.de/de/uun/pub/jah.html

Seite 16

RADIO 3-MÜNCHNER SICHERHEITSKONFERENZ
Aus dem Gespräch mit Johannes Ebert „Goethe-Institut diskutiert über Kultur und Reputation“ von Frank Meyer, 12.02.2026 „Wir müssen im sicherheitspolitischen Kontext klarmachen, dass der Kulturaustausch eine wichtige Rolle spielt. Deswegen sind wir
auf die Münchner Sicherheitskonferenz gegangen, bei der es um integrierte Sicherheit geht. Da sehen wir auch eine Rolle für den internationalen Kultur- und Bildungsaustausch.“

TAZ – DIE TAGESZEITUNG-UKRAINISCHE KÜNSTLERINNEN IN BERLIN
Aus dem Artikel „Warten auf Gott und das Ende des Krieges“ von Beate Scheder und Julian Weber, 02.02.2026 „Unter dem Motto ‚Disturbed Ground‘ und der kuratorischen Arbeit
des Kyjiwer Clubs K 42 sowie der Unterstützung des Goethe-Instituts kamen ukrainische Künstlerinnen nach Berlin. Ihre Auftragskompositionen drehten sich um die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Natur.

WDR 3-NEUE PRÄSENZ IN MOLDAU
Aus dem Beitrag „Neuer Standort in der Republik Moldau“, 18.01.2026 „Das Goethe-Institut hat eine neue Präsenz in der Republik Moldau eröffnet. Damit setzt das Institut ein Zeichen für kulturelle Zusammenarbeit und stärkt die europäische Integration sowie die Zivilgesellschaft. Neben moldauisch-deutschen Initiativen und lokalen Kulturschaffenden sollen auch europäische Transformationsprozesse unterstützt werden, etwa im Bereich Digitalisierung und Jugendförderung.“

TAZ – DIE TAGESZEITUNG-DIE DNA DES GOETHE-INSTITUTS
Aus dem Artikel „Ohne Dialog ist alles nichts“ von Andreas Fanizadeh, 26.09.2025 „‚Genauso aber gehört es zu unserem Auftrag als weltweit tätige Kulturinstitution, für freie Kunst und Kultur einzustehen und diese zu fördern. Daran wird sich nichts ändern. Das Goethe-Institut trägt die Freiheit der Kunst und Kultur in seiner DNA‘, so Johannes Ebert.“

Seite 34

Der Fotograf und Filmemacher Tobias Zielony spricht über seine Arbeit „How to Make a Fire Without Smoke“, die im Rahmen der Ausstellung „Glocken und Kanonen – Zeitgenössische Kunst in Zeiten von Militarisierung““ in Vilnius entstanden ist. Im Interview erzählt er von nächtlichen Recherchen an der litauisch-belarusischen Grenze. Die Grenze nach Belarus oder Russland mag weit weg erscheinen, aber die gesellschaftlichen und politischen Dynamiken, die dort wirken, zeigen längst Auswirkungen auch bei uns. Und schließlich habe ich gelernt, dass Dunkelheit im technischen wie im metaphorischen Sinn – ein Raum ist, in dem Erkenntnis und Geheimnis oft nah beieinanderliegen.

Seite 50

DEUTSCH LERNEN MIT DER BOTO-BANDE

„“““kindgerechten Materialien und Konzepte“““ Monsterstarke BasisFür ein erfolgreiches Lernabenteuer https://www.goethe.de/prj/dlp/de/projekt/boto

Seite 56

Das Projekt „Antifaschismus: Jetzt.“ öffnet einen Raum, in dem Kunst, Aktivismus und Forschung auf unsere zunehmend polarisierte Gegenwart reagieren. Das Projekt baut ein lebendiges, transnationales Netzwerk auf, das Antifaschismus neu befragt und in der Mitte der Gesellschaft verortet. Über den Auftakt in München, die kommenden vierzehn Stationen und die Dringlichkeit, Antifaschismus jetzt zu denken, haben wir mit Kurator Kalas Liebfried gesprochen.

https://www.goethe.de/ins/cs/de/kul/zgs/27269938.html

Die Freiheit für das Volk – Antifaschismus: jetzt ist als transnationales Kunst- und Forschungsprojekt angelegt. Es umfasst bildenden Kunst, Performances, Workshops sowie ein Diskussionsprogramm und soll in den kommenden drei Jahren in vierzehn Ländern Südosteuropas verwirklicht werden. In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut startete das Projekt.

Seite 72

Eine Bedarfsanalyse bildet die Grundlage für die Konzeptionierung
eines Handlungsprotokolls, für den Mitarbeitenden als Orientierungshilfe zur
Sensibilisierung gegenüber „Antisemitismus“ und zum resilienten Umgang mit
antisemitischen Vorfällen zur Verfügung gestellt werden soll. https://www.stiftung-evz.de/was-wir-foerdern/strukturen-schaffen-gegen-antisemitismus

Die Inhalte des Protokolls werden den Mitarbeitenden zudem durch ein bedarfsorientiertes
Workshop-Angebot vorgestellt. Das Projekt wird gefördert von der Stiftung
Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) https://www.stiftung-evz.de

An den 24 Standorten in EU-Ländern, Beitrittskandidatenländern sowie Kriegs- und Krisengebieten prägen Unsicherheiten und Zukunftsängste den Alltag. Der russische Angriffskrieg polarisiert Teile der Region. Ein breites Spektrum an Positionen zu Russland, EU/Europa, Rechtsstaatlichkeit, Migration, Menschenrechten und Medienfreiheit bestimmen Politik und Öffentlichkeit. Wirtschaftliche Belastungen wie hohe Lebenshaltungs-kosten, Inflation, Abwanderung und soziale Ungleichheit verschärfen die Lage. Besonders junge Menschen sehen sich mangelnden Perspektiven gegenüber.

Seite 78

Wir setzen unsere Arbeit fort – mit voller Kraft. Es geht nicht zuallererst um Projekte, es geht um Haltung. Wir werden weiter Räume schaffen, in denen ehrlicher Austausch möglich ist, und mit unseren Partnern weltweit neue Wege suchen. Die transnationale Zusammenarbeit mit Exil-Communities wird vertieft, ebenso der Fokus auf Gender, Fürsorge, digitale Formate und nachhaltige Bildungsarbeit. Es gibt keinen klaren, vorgeschriebenen Weg. Aber wir haben die Verantwortung, weiterzumachen – weil es viel zu verlieren gibt und weil das Goethe-Institut mit seinen einzigartigen Netzwerken einen entscheidenden Beitrag leisten kann.

Seite 80

In Washington konnte das Goethe Institut anlässlich der LGBTQ-Parade WorldPride den
„heimatlos“ gewordenen Organisatoren einen sicheren Hafen bieten.

https://www.goethe.de/prj/jad/de/the/jus/27255470.html

Ökozid ist ein juristisch anerkannter Begriff, der die großflächige Vernichtung von Natur, Tier- und Pflanzenwelt durch menschliches Handeln beschreibt. Russlands Vorgehen in der Ukraine erfüllt diese Definition zweifellos. Das zentrale Problem besteht jedoch darin, dass das Völkerrecht bislang keine strafrechtliche Ahndung von Ökozid vorsieht. Der Begriff existiert zwar, doch eine gerichtliche Verfolgung, Entschädigungsklagen oder Inhaftierung der Verantwortlichen sind derzeit nicht möglich. Das ist eine fundamentale Lücke. Environment-People-Law (EPL) und andere NGOs kämpfen darum, diese Lücke zu füllen, mit Fokus auf wirksame Haftungsmechanismen gegen Russland für den Ökozid und Entschädigungsinstrumente für kriegsbedingte Umweltschäden.

Sammelt die Ukraine Beweise für das Tribunal in Den Haag?

Die Dokumentation durch Beweissicherung und Open Source Intelligence (OSINT) übernehmen verschiedene Akteure, darunter das Ministerium für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft (das für die Methodik zuständig ist), die Generalstaatsanwaltschaft, die Umweltstaatsanwaltschaft, der Geheimdienst SBU und die Polizei sowie zivilgesellschaftliche Akteure.

Tagebuch einer Kriegsfotografin

https://www.goethe.de/prj/jad/de/the/coj/tek.html

30. März 2026, Kramatorsk 

Unsere Autorin Peggy Lohse verbringt viel Zeit in der Ukraine. https://www.goethe.de/prj/jad/de/the/coj/27302680.html

Was Russland in der Ukraine tut, ist purer Terror, der die Menschen zermürben und die gesellschaftliche Stabilität des Landes, den Überlebenswillen der ukrainischen Gesellschaft einreißen soll. Mehr bringt Moskau dieser Krieg gegen den zivilen Alltag in der Ukraine nicht. Je länger Russlands Krieg andauert, desto deutlicher wird das. In jeder Nachrichten-meldung, jedem Interview und jeder Reportage aus der Ukraine.

Unabhängiger Journalismus in Georgien ist zu einem Überlebenskampf geworden. Reporter*innen werden auf der Straße angegriffen, unabhängige Medien finanziell ausgetrocknet und politisch unter Druck gesetzt. Die Investigativjournalistin Teo Kavtaradze hat deshalb Sinatle Media mitgegründet: ein Netzwerk, das 22 Redaktionen stützen soll.

Goethe Institut in St.Petersburg

Übersetzung des Videos

Eine Teilnehmerin des Europäischen Tages der Sprachen, der heute in Sankt Petersburg mit Unterstützung der EU-Vertretung in Russland stattfand, griff meine Kollegen, das Kamerateam von LENTV 24, vor dem Goethe-Institut an der Moika-Uferpromenade an und beschädigte die Technik erheblich.

Eine Teilnehmerin des Europäischen Tages der Sprachen (agressive Frau) “Wo berichten Sie darüber?”

Zuvor hatte sie Studenten mit Plakaten gegen die Unterstützung der Europäischen Union für die Ukraine der Verkaufsbereitschaft vorgeworfen.
Die aggressive Frau behauptete, die Veranstaltung habe nichts mit der Europäischen Union zu tun und sie habe lediglich diejenigen versammelt, die einfach nur Sprachen lernen.
Sie konnte jedoch nicht erklären, warum sich so viele Autos mit europäischen Kennzeichen in der Nähe des Veranstaltungsortes befanden und warum namhafte Gäste anwesend waren, die zur Teilnahme angereist waren, und zog sich daraufhin vom Ort des Angriffs zurück.

Auch Egils Dzelme, Leiter der Presseabteilung der Abteilung für Politik und Information der EU-Vertretung in Russland, wollte sich zu diesem Thema nicht äußern und bevorzugte es, vor unserem Kamerateam zu fliehen.
Guten Tag! Zu welchem Zweck veranstaltet die Europäische Union eine Veranstaltung auf russischem Territorium, angesichts der Tatsache, dass sie die Ukraine unterstützt?
Im Telegram-Kanal wurde die Veranstaltung mit einem völlig harmlosen Programm angekündigt: Büchertausch und Quizspiele. Es gelang uns jedoch nicht herauszufinden, was hinter den verschlossenen Türen des Goethe-Instituts tatsächlich vor sich geht.

Mitarbeiterin beim Goethe-Institut: ”Bei uns ist die Veranstaltung nur für registrierte Teilnehmer zugänglich – lassen Sie uns Ihre Registrierung überprüfen”.

Korrespondentin von LENTV 24: “Was für eine Veranstaltung ist das? Zu welchem Zweck führen Sie diese Veranstaltung durch?” Mitarbeiterin beim Goethe-Institut: “Nur für registrierte Teilnehmer”.

Auch der deutsche Botschafter in Russland, Alexander Lambsdorff, hat offenbar die strenge Zugangskontrolle nicht bestanden – oder hatte einfach Angst vor einer Begegnung mit unseren Kollegen –, sodass er bei der Veranstaltung zum Tag der Sprachen einfach vorbeigegangen ist und in der Nähe der Isaakskathedrale gesichtet wurde. Dort weigerte er sich allerdings ebenfalls, einfache Fragen zu beantworten.

Korrespondentin von LENTV 24: “Zu welchem Zweck veranstaltet die Europäische Union diese Veranstaltung in Sankt Petersburg?”

Die Ziele dieser sogenannten „Sprachveranstaltung“ blieben ein Rätsel, und wir können nur vermuten, was genau die europäischen Organisatoren den St. Petersburger Studenten heute beibringen wollten. Eines ist klar: Ihr Einfluss auf die Gedanken der Jugend ist längst nicht mehr so stark, und deshalb gab es auch diejenigen, die mit Plakaten vor dem Goethe-Institut erschienen, um daran zu erinnern, wie widersprüchlich es ist, solche Veranstaltungen auf russischem Territorium durchzuführen und gleichzeitig das ukrainische Regime zu unterstützen.


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