G-CAP Rahmenvertrag unterzeichnet

Das Verteidigungsministerium (BMVg) hat vergangene Woche den Rahmen-vertrag für das Projekt German Armed Forces –Contractor Augmentation Program (G-CAP) unterzeichnet. https://www.bundeswehr.de/de/organisation/infrastruktur-umweltschutz-und-dienstleistungen/unterkunft/bauprogramm-g-cap-inland-stufe-1-startet-6147694 Verträge zum Bau von rund 300 Gebäuden in bundesweit etwa 130 Liegenschaften für den Neuen Wehrdienst.

Ziel von G-CAP ist es, serielle Modulbauweisen mit standardisierten Gebäudetypen für die Entwicklung militärischer Infrastruktur zu etablieren.

Das gesamte Auftragsvolumen liegt bei rund 4,6 Milliarden Euro.

Johann Bögl (Gesellschafter der Firmengruppe Max Bögl), Markus Richthammer (Vorstand Industrie) Oberst Dr. Andreas Goldbach (Projektleiter für das Programm „G-CAP Inland – Stufe 1“ bei der Bundeswehr) und Johann Braun (Vorstand Hochbau) bei der feierlichen Vertragsunter-zeichnung für das Projekt „G-CAP Inland Stufe 1" Bildnachweis: Bundeswehr/Rott
Johann Bögl (Gesellschafter der Firmengruppe Max Bögl), Markus Richthammer (Vorstand Industrie) Oberst Dr. Andreas Goldbach (Projektleiter für das Programm „G-CAP Inland – Stufe 1“ bei der Bundeswehr) und Johann Braun (Vorstand Hochbau) bei der feierlichen Vertragsunter-zeichnung für das Projekt „G-CAP Inland Stufe 1" Bildnachweis: Bundeswehr/Rott

Mit der Vertragsunterschrift ist nun besiegelt, innerhalb einer vierjährigen Lauf-zeit rund 300 Gebäude auf etwa 130 Liegenschaften schlüsselfertig zu errichten und in Betrieb zu nehmen. Insgesamt entstehen dadurch kurzfristig rund 63.000 neue Unterkunftsplätze – aufgeteilt in 54.000 Betten für Wehrdienstleistende sowie 9.000 Betten für Ausbilderinnen und Ausbilder.

Neben reinen Unterkünften umfasst das Portfolio standardisierte Kompanie-gebäude mit vorgeplanten Funktionsbereichen, Lehrsäle und Waffenkammern. Planung, Bau und Wartung erfolgen, wo immer möglich, aus einer Hand. Neu ist zudem, dass erstmals auch die Bundeswehr direkt Abrufe tätigen darf. Bisherblieb das den Bauverwaltungen des Bundes und den Ländern vorbehalten. Erste Abrufe erfolgen bereits Anfang September.

Mit der Fertigstellung der ersten 14 Gebäude ist noch im ersten Halbjahr 2027 zu rechnen.

Die Unternehmen stehen fest Konkret erfolgt die Vergabe der sieben Lose über ein mehrstufiges Verfahren. Mittlerweile stehen die begünstigten Unternehmen fest. Konkret wird die Firmengruppe Max Bögl https://www.max-boegl.de/de/news/Vertragsunterzeichnung-f-r-Projekt-G-CAP-Inland-Stufe-1.html als Generalübernehmer gemeinsam mit der FEPS GmbH https://www.feps.com die drei größten Lose bearbeiten. Für zwei weitere wird ALHO Systembau GmbH https://www.alho.com/de verantwortlich zeichnen. Die Vereinbarung regelt zunächst die grundsätzliche Einbindung des Unternehmens. An welchen konkreten Standorten die Unternehmen ihre Arbeit verrichten werden, wird sich im Laufe des Prozesses zeigen. Im Rahmen des vierjährigen Rahmenvertrags wird die Firmengruppe Max Bögl https://www.max-boegl.de insgesamt 102 Unterkunfts-gebäude in bestehenden Liegenschaften der Lose Bayern, Ost und Niedersachsen errichten.

Vorgesehen sind vier Gebäudetypen: Die Typen 1 bis 3 kombinieren Unterkünfte mit Funktionsbereichen, während Typ 4 ausschließlich als Unterkunft für Rekrutinnen und Rekruten dient. Die ALHO Group wird vier seitens der Bundeswehr vorgegebene, standardisierte Typen von Unterkunfts- und Funktionsgebäuden, die sich durch modular kombinierbare Bausteine flexibel an lokale Gegebenheiten anpassen lassen, umsetzen. https://esut.de/2026/08/meldungen/74389/alho-bundeswehr-g-cap-inland

Das Aufgabenfeld reicht von der Planung, Lieferung und betriebsfertigen Errichtung über den technischen Anschluss bis hin zur Inbetriebnahme und Dokumentation. Darüber hinaus sind die Porr GmbH & Co. KGaA https://www.porr.de und Wolff & Müller Government Services GmbH & Co. KG https://wm-gov-services.com/de jeweils an zwei Losen beteiligt. Kleusberg und Goldbeck Ost https://www.kleusberg.de/de schließen sich mit jeweils einer Los-Beteiligung an.