Zuschlag für den Ausbau des Bendlerblocks erteilt

Nachdem die Pläne bereits 2024 publik wurden, hat das Verteidigungsministerium (BMVg) https://www.bmvg.de/de vergangene Woche bekanntgegeben, wer den Zuschlag für den Ausbau des Berliner Dienstsitzes des Ministeriums erhält. Begünstigter des über 416 Millionen Euro umfassenden Auf-trages ist das Architekturbüro Sauerbruch Hutton (Berlin) https://www.sauerbruchhutton.de gemeinsam mit ST raum a. Landschaftsarchitekten https://www.strauma.com

Visualisierung des Erweiterungsbaus für das Bundesministerium der Verteidigung in Berlin
Visualisierung des Erweiterungsbaus für das Bundesministerium der Verteidigung in Berlin
Perspektive Kantine (nach Überarbeitung)
Perspektive Kantine (nach Überarbeitung)

Die Planungen für das BMVg sehen eine neue Bebauung und damit die städte-bauliche Weiterentwicklung der Liegenschaft an Reichpietschufer und Hilde-brandstraße in Berlin-Tiergarten vor.

So wird der Paradeplatz mittig zur Staatsgästetreppe und zum Ehrenmal der Bundeswehr positioniert. Die beiden neuen, konkaven Gebäudeteile im Norden und im Süden fassen diesen Raum und werden mit den gleichen architektonischen und konstruktiven Elementen fortgeführt.

Getroffen wurde diese Entscheidung von einem Preisgericht unter Vorsitz von rof. Dörte Gatermann https://www.competitionline.com/de/personen/doerte-gatermann-24086 im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR). https://www.bbr.bund.de/BBR/DE/Wettbewerbe/Planungswettbewerbe/berlin/sicherheit/bundesministerium-der-verteidigung/weiterentwicklung-dienstsitz-berlin/faltblatt-erweiterung.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Bauen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Da das BMVg ein Bereich mit besonderen Sicherheitsanforderungen ist, wurde das Vorhaben als Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch“ (VS-NfD) eingestuft.

Teilnahmeberechtigt waren ausschließlich Büros mit Sitz in Deutschland. Darüber hinaus durften die Unternehmen keine Mitarbeitenden aus 26 durch das Bundes-innenministerium definierten Risikostaaten beschäftigen. Dazu zählen unter anderem Iran, China und Russland. Weitere Sicherheitsauflagen existieren, sind aber nicht öffentlich bekannt.

Viel Prestige für öffentliches Bauen Sauerbruch Hutton gehört zu den renom-miertesten deutschen Architekturbüros. Mehrfach konnte das Büro bereits prestigeträchtige öffentliche Aufträge einholen. So bauten Sauerbruch Hutton unter anderem das Museum Brandhorst in München und das Umweltbundesamt Dessau.