An der zehnten Ausgabe des European Land Robot Trial (ELROB) https://elrob.org auf dem Schweizer Waffenplatz Thun https://www.vtg.admin.ch/de/waffenplatz-thun nahmen in diesem Jahr 21 internationale Teams aus Europa, den USA und Kanada teil.


Seit 2006 https://www.flickr.com/photos/europeanrobotics/collections organisiert das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informations-verarbeitung und Ergonomie (FKIE) https://www.fkie.fraunhofer.de den ELROB mit dem Ziel, unbemannte Boden-systeme (UGVs) in verschiedenen militärischen Szenarien unter realitätsnahen Bedingungen zu testen.
Dabei legte das FKIE in der diesjährigen Ausgabe besonderen Fokus auf die Themen Navigation und Autonomie. Neben dem Fraunhofer-Institut beteiligten sich das Amt für Heeresentwicklung (AHEntwg) https://www.bundeswehr.de/de/organisation/heer/struktur/amt-fuer-heeresentwicklung das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) https://www.bundeswehr.de/de/organisation/ausruestung-baainbw sowie die NATO Research Task Group (RTG) 206 an der Durchführung. https://www.sto.nato.int/the-collaborative-programme-of-work-cpow/activities
Konkret stellten sich die Teams mit ihren unbemannten Systemen fünf Disziplinen. Dazu zählten Aufklärung, das Fahren im Konvoi und der begleitende Transport. Für die Bewertung der Leistungen zeichnete eine internationale Jury unter der Leitung von Prof. Dr. Henrik I. Christensen https://en.wikipedia.org/wiki/Henrik_I._Christensen verantwortlich. Dieser Jury bot sich ein gemischtes Bild. Zwar zeigten die Teilnehmenden insgesamt substanzielle Fort-schritte bei der grundlegenden Automatisierung, der Navigation und der Detektion, die gestellten Anforderungen vollständig zu erfüllen, gelang trotzdem keinem einzigen System.
Gerade beim Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) seien die Systeme „noch nicht in einem fronttauglichen Stadium“, betonte ELROB-Initiator Dr. Frank Schneider https://elrob.org/frank-e-schneider stellvertretender Leiter der FKIE-Abteilung „Kognitive Mobile Systeme“ https://www.fkie.fraunhofer.de/de/forschungsabteilungen/cms/CBRNE-Roboter.html Obwohl kein System vollends überzeugen konnte, zeigten die Teams in den einzelnen Disziplinen dennoch herausragende Leistungen. In der Kategorie Transport – Con-voying setzte sich das Team InterRoC durch. Die Auszeichnung für Search & Rescue (SAR) / CasEvac https://de.wikipedia.org/wiki/Suche_und_Rettung_in_Luft-_und_Seenotf%c3%a4llen ; https://www.bundeswehr.de/de/meldungen/search-and-rescue-sar-fliegende-lebensretter-rettungsdienst ging an das Team Telerob https://www.tq-group.com/de/produkte/tq-robodrive/servomotoren-fuer-mobile-roboter während das Team ELP & Roboverse https://www.elrob.org/files/elrob2026/ELROB2026_TeamInformation_ELP-Roboverse.pdf die Kategorie Non-Urban Reconnaissance für sich entschied. Im Bereich Transport – Mule überzeugte das Team Diehl Defence Ziesel https://new.diehl.com/defence/de/presse-medien/news/ugv-ziesel-mit-autonomie-kit-platon-ueberzeugt-auf-enforce-tac
Den Preis für die beste wissenschaftliche Innovation erhielt das Team RSL. Für die beste Teamleistung wurde erneut das Team ELP & Roboverse ausgezeichnet.

Österreich ist Gastgeber der ELROB 2028
Ob und welche Fortschritte es bei den robotischen Systemen gibt, können die Teams erneut 2028 unter Beweis stellen: Dann organisiert das FKIE-Team den Leistungsvergleich auf dem eindrucksvollen Areal des Tritolwerks in Eggendorf. Gastgeber auf österreichischer Seite ist das Amt für Rüstung und Wehrtechnik (ARWT) https://www.bmlv.gv.at/organisation/beitraege/arwt/index.shtml unter Leitung von Brigadier Jürgen Schlechter https://dronevationdefence.com/team/colonel-juergen-schlechter-austria https://www.bmlv.gv.at/organisation/beitraege/arwt/index.shtml unter Leitung von Brigadier Jürgen Schlechter https://dronevationdefence.com/team/colonel-juergen-schlechter-austria https://www.linkedin.com/in/juergen-schlechter-47890431



