Die Bundeswehr will acht ehemalige Liegenschaften und Kasernen im Bundesgebiet reaktivieren!

Folgende Liegenschaften und frühere Kasernen wurden ausgewählt, um sie für den neuen Wehrdienst später zu nutzen.

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1 -Ranzau-Kaserne Boostedt (SH)
2 - Hinrich-Wilhelm-Kopf-Kaserne in Cuxhaven (Nds)
3 - Kurpfalz-Kaserne in Speyer (RLP)
4 - Unteroffizier-Krüger-Kaserne in Kusel (RLP)
5 - Kanaal-van-Wessem-Kaserne in Soest (NRW)
6 - NATO-Hauptquartier in Mönchengladbach (NRW)
7 - Graf-Stauffenberg-Kaserne in Sigmaringen (BW)
8 - Ray Barracks in Friedberg (HE)

Abb: © RBKDA
Text: © BBND ,Bundeswehr und Redaktion der Bundesvereinigung Kameradschaft Deutsche Artillerie e.V. (RBKDA)

1. Ranzau-Kaserne Boostedt (SH) Luftwaffe mit Infanterie

Die Rantzau-Kaserne war eine Kaserne der Bundeswehr in Boostedt, Schleswig-Holstein, in der hauptsächlich Panzer-, Artillerie- und Logistikeinheiten der Panzerbrigade 18 und der 6. Panzergrenadierdivision stationiert waren. Sie umfasste eine Fläche von 121,17 Hektar.[1] Ihren Namen erhielt sie 1966 zu Ehren des schleswig-holsteinischen Adelsgeschlechts Rantzau. Die Kaserne wurde Ende 2015 durch die Bundeswehr aufgegeben.

Allein wegen seiner strategischen Bedeutung zwischen Nord und Ostsee.
Dort plant Verteidigungsminister Boris Pistorius
Milliardeninvestitionen.

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Gemeinde Boostedt - von-dem-Borne-Straße-Werkswhg 14, 24598 Boostedt,

Koordinaten: 54°1′2″N, 10°2′6″O

Personalstärke 2.000 Soldaten

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Ende Oktober 2025 wurde im Zusammenhang mit den Plänen des
Bundesverteidigungsministeriums zur Reaktivierung von Liegenschaften für
eine Nutzung durch die Bundeswehr bekannt
[101], dass in den Standort Boostedt 973 Millionen Euro investiert werden sollen.[102] Das Ministerium bestätigte das Vorhaben der Rückkehr von Soldaten nach Boostedt.[103][104]

Wehrpflicht: Bundeswehr sichert sich Rantzau-Kaserne in Boostedt

Das Verteidigungsministerium plant die Reaktivierung der ehemaligen Rantzau-Kaserne in Boostedt. Nach aktuellem Stand soll die Nutzung als Flüchtlingsunterkunft ab 2027 auslaufen, während die ersten Wehrdienstleistenden voraussichtlich ab 2029 ihren Dienst in der dann wiedereröffneten Kaserne antreten könnten.

2. Hinrich-Wilhelm-Kopf-Kaserne in Cuxhaven (Nds)

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Die Hinrich-Wilhelm-Kopf-Kaserne der Bundeswehr befand sich in Cuxhaven im Ortsteil Altenwalde. Der Standort wurde 2014 geschlossen und ist als Bauwerk noch heute vorhanden.

Haupttor der ehemaligen Hinrich-Wilhelm-Kopf-Kaserne
Haupttor der ehemaligen Hinrich-Wilhelm-Kopf-Kaserne

Gemeinde Cuxhaven - Cuxhavener Straße, 27478 Cuxhaven-Altenwalde

Koordinaten: 53°48′53″N, 8°39′16″O

Personalstärke bis zu 5.000 Soldaten

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Ende Oktober 2025 wurde im Zusammenhang mit den Plänen des
Bundesverteidigungsministeriums zur Reaktivierung von Liegenschaften für
eine Nutzung durch die Bundeswehr eine Liste bekannt, auf der sich die ehemalige Hinrich-Wilhelm-Kopf-Kaserne befindet.
[39][40]

Die Anlage ist baulich erhalten. Sie gehört zu den vom Bundesverteidigungsministerium priorisierten potenziellen Reaktivierungsstandorten für den Aufwuchs der Bundeswehr und den neuen Wehrdienst.

Die Kaserne bietet ausreichend Platz und eine geeignete Infrastruktur, weshalb sie vom Ministerium als besonders wertvoll für die künftigen Ausbildungskapazitäten eingestuft wird

Der Rat der Stadt Cuxhaven hat eine offizielle Resolution verabschiedet, die die Reaktivierung der Kaserne uneingeschränkt begrüßt

Durch die Stationierung von 2.000 Soldaten gibt es einen erheblichen wirtschaftlichen und strukturellen Aufschwung für den Ortsteil Altenwalde und die gesamte Region. Erste Ausbildungsaktivitäten auf dem Gelände könnten laut städtischen Prognosen bereits ab 2028 starten

3. Kurpfalz-Kaserne in Speyer (RLP)

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"Enorme militärische Bedeutung" Bundeswehr will Kaserne in Speyer unbedingt wiedereröffnen

Die stillgelegte Kurpfalz-Kaserne in Speyer ist für die Bundeswehr außerordentlich wichtig und soll unbedingt reaktiviert werden. Das hat das Verteidigungs-ministerium betont.

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Die Lage der Kurpfalz-Kaserne ist jedenfalls wohl aus Bundeswehrsicht sehr gut. So befindet sich in der Nachbarschaft im Norden das Militärübungsgelände Reffenthal. Das riesige Areal mit mehr als 24 Hektar an Land und nochmals so viel im Wasser wird auch noch regelmäßig für Übungen genutzt. Außerdem gibt es einige kleinere Übungsflächen im Wald bei Speyer, die ebenfalls der Bundeswehr gehören.

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Und schließlich liegt nur wenige Kilometer entfernt in Germersheim die Südpfalz-Kaserne. Dort sind unter anderem Soldaten der Luftwaffe stationiert. Zudem finden die Grundausbildung und zahlreiche Schulungen statt. Unweit der Kaserne gibt es ein weiteres Gelände. Es liegt an einem Gleisanschluss im Stadtteil Sondernheim.

Gemeinde Speyer-Nord, Spaldinger Straße, 67346 Speyer

Koordinaten 49° 21' 35" Nord, 8° 25' 47" Ost

Personalstärke - Das dort stationierte Spezialpionierbataillon 464 umfasste regulär 700 aktive Soldaten.

Frühere Spitzenwerte: In älteren Organisationsstrukturen (mit ehemals 8 statt zuletzt 6 Kompanien) lag die Truppenstärke am Standort zeitweise sogar bei bis zu 1.149 Soldaten.

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Die Kurpfalz-Kaserne liegt im Norden der rheinland-pfälzischen Stadt Speyer und grenzt unmittelbar an die rheinhessische Nachbargemeinde Otterstadt.

Verkehrsanbindung: Das Gelände liegt verkehrsgünstig nahe der Bundesstraße B9 und der Autobahn A61, was für die historische Nutzung durch schwere Logistik- und Pioniereinheiten strategisch optimal war.

Nächste Großstädte: Etwa 20 Kilometer südlich von Mannheim und Ludwigshafen am Rhein sowie rund 25 Kilometer südwestlich von Heidelberg.

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Strategische Achse: Die Kaserne liegt direkt an der nordsüdlichen Verkehrsachse der Rheinebene (B9/A61) im Kernbereich Südwestdeutschlands.

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Ausbildungskompanien für Wehrdienstleistende

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4. Unteroffizier-Krüger-Kaserne in Kusel (RLP) und Standdortübungsplatzes in Kusel

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So sah die ehemalige Kaserne auf dem Windhof in Kusel aus, als die Soldaten noch staioniert waren.
So sah die ehemalige Kaserne auf dem Windhof in Kusel aus, als die Soldaten noch staioniert waren.

In Kusel hat ein Gelöbnis der Bundeswehr stattgefunden.

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Junge Männer und Frauen in Uniformen marschieren akkurat durch Kusel und
bleiben schließlich auf dem Messeplatz stehen. Es sind mehr als 300
Soldaten. Darunter 40 Rekruten, die ihre Grundausbildung in Idar-Oberstein abgeschlossen haben und in Kusel ihren Diensteid ablegen.

Politiker setzen sich für Standort Kusel ein

Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) und der Bundestagsabgeordnete Matthias Mieves (SPD) sprechen sich klar für eine Rückkehr der Bundeswehr nach Kusel aus.

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Gemeinde Kusel 66869 Kusel

Koordinaten ♁49°32′47″N, 7°24′33″O

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Durch Kusel führt die Bundesstraße 420, die von Nierstein in Rheinhessen nach Ottweiler im Saarland führt. Etwa 4 km südwestlich entfernt, bei Konken, gibt es eine Anschlussstelle an die Bundesautobahn 62, die von Pirmasens über Landstuhl nach Nonnweiler führt.

Ehemals stationierte Truppenteile: Feldartillerielehrbataillon 310

Personalstärke: 1.500 Soldaten

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Status: In der Reaktivierung für den „Neuen Wehrdienst“ ; Aktiver Standort des deutschen Heeres.

5. Kanaal-van-Wessem-Kaserne in Soest (NRW)

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Das Bundesverteidigungsministerium stuft den Standort als besonders geeignet ein. Die Bundeswehr plant die Reaktivierung für den neuen Wehrdienst.

Luftaufnahme imageBROKER/Hans Blossey
Luftaufnahme imageBROKER/Hans Blossey

Der Soester Bürgermeister Marcus Schiffer (SPD) bezeichnete die Rückkehr des Militärs als städtebaulichen und wirtschaftlichen „Meilenstein“ für die Region.

Die Kanaal-van-Wessem-Kaserne in Soest war das einstige NATO-Hauptquartier mit dem ehemaligen Wegberger Militärkomplex in Mönchengladbach.

Das rund 31 Hektar große Kasernengelände liegt im Süden der Kernstadt von Soest, direkt westlich des Hiddingser Wegs und erstreckt sich in Richtung der Bundesautobahn 44.

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Adresse: Hiddingser Weg 125, 59494 Soest

Koordinaten: 51° 33' 17" N, 8° 06' 23" O

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Ausbildungsschwerpunkt: Die Kaserne in Soest soll primär als Ausbildungsstandort für den Heimatschutz dienen.

Geplant ist unter anderem die Vorbereitung auf den Ernstfall sowie Spezialausbildungen wie die Drohnenabwehr.

6. NATO-Hauptquartier in Mönchengladbach (NRW)

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Das JHQ Rheindahlen in Mönchengladbach war von 1954 bis 2013 ein großes militärisches Gemeinschaftshauptquartier ("Joint Headquarters") der britischen Streitkräfte und der NATO. Das rund 471 Hektar große Areal funktionierte früher wie eine eigene kleine Stadt mit Wohnungen, Schulen und Sportplätzen.

NATO-Einheiten: Es beherbergte unter anderem die NATO-Hauptquartiere der Alliierten Landstreitkräfte Mitteleuropa (NORTHAG), die 2. Alliierten Taktischen Luftflotte sowie zeitweise das Allied Rapid Reaction Corps (ARRC)

Größe: 471 Hektar mit rund 2.000 Gebäuden und Einrichtungen wie Schulen, Kirchen und einem Einkaufszentrum. https://nachkriegsmoderne.com/portfolio/moenchengladbach-jhq-rheindahlen

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Gelände wie eine eigene Stadt. das entspricht etwa 660 Fußballfeldern. Das Gelände ist gesperrt und unbewohnt.

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NATO-Hauptquartier, 41179 West

Koordinaten: ♁51° 11′ N, 6° 19′ O ; 51.17639°N 6.32167°E

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Straßenanbindung (Logistik)

Das weitläufige Areal ist direkt an wichtige Hauptverkehrsadern angebunden, was es für die geplante logistische und militärische Nachnutzung attraktiv macht:

Bundesstraßen: Die B 57 verläuft direkt östlich des Geländes und stellt die Hauptverbindung nach Mönchengladbach-Zentrum sowie Richtung Erkelenz dar.

Autobahnnetz: Über die Anschlussstelle Mönchengladbach-Rheindahlen besteht ein schneller Zugang zur A 61 (Venlo–Koblenz). Zudem sind die A 52 (Richtung Roermond/Düsseldorf) und die A 46 über das nahegelegene Kreuz Wanlo zügig erreichbar.

Zufahrten: Das Areal verfügt über mehrere bewachte Haupttore, vor allem an der Hardter Landstraße (Norden) und im Bereich Hauptquartier (Süden/Rheindahlen).

Bundeswehr probt in Mönchengladbacher Militärstützpunkt

Die Bundeswehr trainiert aktuell im "JHQ" Mönchengladbach. Sie plant, das Gelände zukünftig öfter für Übungen zu nutzen.

Das JHQ wird regelmäßig für Übungen genutzt, unter anderem von Spezial-einheiten der Polizei oder vom Katastrophenschutz. Im August 2025 beispielsweise hatte das Technische Hilfswerk hier einen Teil einer landesweiten Übung absolviert. https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/militaer-uebung-moenchengladbach-jhq-100.html

Regionale Einordnung

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Das JHQ liegt im äußersten Westen Mönchengladbachs im Stadtbezirk West. Es grenzt unmittelbar an die Städte Wegberg (Kreis Heinsberg) und Schwalmtal (Kreis Viersen), wodurch es eine Schnittstelle im westlichen Niederrhein bildet

7. Graf-Stauffenberg-Kaserne in Sigmaringen (BW)

Einfahrt der Graf-Stauffenberg-Kaserne
Einfahrt der Graf-Stauffenberg-Kaserne
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Gemeinde: Sigmaringen

Adresse: Binger Str. 28, 72488 Sigmaringen, Deutschland

Koordinaten: ♁48°5′36″N, 9°14′32″O

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Die Schließung (2015) übte einen großen wirtschaftlichen Einfluss auf die Region aus: Jährlich wurden in der Kaserne etwa 3,5 Mio. Euro an zivile Unternehmen, wie zum Beispiel Reinigungsfirmen und Zulieferer, bezahlt. Zusätzlich wurden Aufträge an zivile Baufirmen vergeben – im Jahr 2010 in Höhe von rund acht Millionen Euro.

Rückkehr der Bundeswehr (seit 2025)

Im Juni 2025 sprach sich die CDU-Fraktion im Gemeinderat Sigmaringen für eine Wiederansiedelung der Bundeswehr aus. Bürgermeister Marcus Ehm unterstützte diesen Antrag und bestätigte, dass die Ansiedelung von gewerblichen Nutzern nur teilweise funktionierte. Die Liegenschaft befindet sich auf der Liste des Bundesministeriums der Verteidigung mit Standorten, die sich im Eigentum der BIMA befinden und dürfen NICHT in zivile Nutzungen umgewandelt werden.

Eine Luftaufnahme der Graf-Stauffenberg-Kaserne Foto: FlugundBild.de/ Gerhard Plessing
Eine Luftaufnahme der Graf-Stauffenberg-Kaserne Foto: FlugundBild.de/ Gerhard Plessing

Die Kasernenanlage umfasste rund 215 Hektar. Gesamtfläche, wobei rund 129 Hektar auf die Gemarkung Sigmaringen, rund 61 Hektar auf die Gemarkung Sigmaringendorf und rund 25 Hektar auf die Gemarkung Bingen entfielen. Die Kasernengebäude befanden sich auf der Gemarkung von Sigmaringen – von den 129 Hektar sind rund 65 Hektar bebaut und rund 64 unbebaut.

Das Übungsgelände umfasste 133 Hektar und die Schießanlage 12 Hektar.

Standortschießanlage (StOSchAnl): Die Anlage ist direkt an den Übungsplatz gekoppelt. Sie erlaubt Handwaffenschießen (Gewehr, Pistole) für die Grund- und Spezialausbildung, ohne dass Truppenteile dafür auf weit entfernte Großübungsplätze ausweichen müssen. [1, 2]

Geländeprofil: Das Areal bietet ein vielseitiges, teils bewaldetes und hügeliges Terrain. Dies ist ideal für die infanteristische Ausbildung, das Üben von Gefechtsdiensten, den Biwakbau sowie Orientierungsmärsche.

Barrierefreier Zugang: Der Übungsplatz grenzt unmittelbar an den technischen Bereich (T-Bereich) der Kaserne an. Soldaten können das Gelände direkt zu Fuß oder mit Fahrzeugen erreichen, ohne öffentliche Straßen nutzen zu müssen.

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Personalstärke: 1425 Soldaten; 200 Wehrdienstleistende

Relativ modern und verbunkert

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) lobte besonders den guten
Eisenbahnanschluss.
Außerdem seien die Kasernengebäude relativ modern
und verbunkert – ein Merkmal, das viele andere ehemals genutzte
Liegenschaften der Bundeswehr nicht aufweisen könnten.

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Areal: Das gesamte Konversionsgelände umfasst rund 171 Hektar und befindet sich im Stadtteil Laiz (Quartier im Ziegelholz) direkt am nordwestlichen Ortsausgang

Topografie: Direkt an die Kaserne grenzt der zugehörige Standortübungsplatz sowie eine Standortschießanlage. Truppenteile können Übungsflächen somit barrierefrei erreichen.

Verkehrsanbindung

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Landesstraße L 277: Führt direkt am Haupteingang (Binger Straße) vorbei und verbindet die Kaserne mit dem Stadtzentrum sowie der Gemeinde Bingen.

Bundesstraße B 32: Verläuft östlich der Kaserne und bietet die Nord-Süd-Verbindung Richtung Hechingen/Reutlingen bzw. Ravensburg.

Bundesstraße B 313: Kreuzt Sigmaringen im Süden und führt in Richtung Bodensee (Süden) oder Reutlingen (Norden).

Flugplatz Mengen-Hohentengen: Nur rund 15 Kilometer entfernt liegt der Regio-Airport Mengen, welcher über eine Militärlandebahn verfügt. Er bietet der Bundeswehr zusätzliche Optionen für kleinere Lufttransporte, Hubschrauberbewegungen oder Verlegungsübungen.

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Adresse: Flugpl., 88512 Mengen
Adresse: Flugpl., 88512 Mengen

Koordinaten: ♁48° 3′ 14″ N, 9° 22′ 22″ O

8. Ray Barracks in Friedberg (HE)

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Adresse: Wartturmkaserne 4005, 61169 Friedberg (Hessen)

Koordinaten: 50° 20' 33" N, 8° 45' 22" O

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Die Ray Barracks in Friedberg, Hessen (HE), sind ein ehemaliger, 74 Hektar großer Stützpunkt der US-Armee, der weltweite Berühmtheit erlangte, weil Elvis Presley dort von 1958 bis 1960 seinen Wehrdienst ableistete.

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Verkehrsanbindung

Bundesstraße 3 (B3): Die Kaserne liegt unmittelbar an der vierspurig ausgebauten B3 Umgehungsstraße. Diese dient als direkte Zubringerachse nach Süden in die Region Frankfurt sowie nach Norden Richtung Gießen.

Autobahnen: Über die B3 oder die B455 ist die Bundesautobahn 5 (A5, Anschlussstelle Friedberg) in wenigen Minuten erreichbar. Die A5 verbindet das Areal schnell mit dem Frankfurter Kreuz, dem Flughafen Frankfurt und dem Fernstraßennetz.

Das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) zieht die Ray Barracks in Friedberg aus einer Kombination von drei entscheidenden Kriterien

1. Perfekte Kombination aus Kaserne und Übungsplatz

Für die Ausbildung des neuen Wehrdienstes sucht die Bundeswehr Liegenschaften, bei denen Unterbringung und praktisches Training direkt beieinanderliegen.

Die Ray Barracks bieten die nötige Gebäudesubstanz für Unterkünfte und Hallen.

Der direkt angeschlossene ehemalige US-Übungsplatz Ockstadt fungiert als optimaler Standortübungsplatz für Gefechts- und Geländeübungen im unmittelbaren Umkreis. 48 Hektar große FFH-Gebiet

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2. Strategisch günstige Lage und Demografie

Die Auswahl der acht neuen Standorte richtete sich stark nach der regionalen Bevölkerungsdichte. Friedberg liegt in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main

3. Schnelle Verfügbarkeit im Staatsbesitz

Das Gelände gehört nach wie vor der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Da es sich noch im Bundeseigentum befindet, muss der Staat keine langwierigen und teuren Grundstückskäufe von Privatpersonen tätigen und kann über ein Moratorium schnell wieder für militärische Zwecke reaktivieren.

Karten Standorte:

https://www.bmvg.de/de/aktuelles/neue-bundeswehr-standorte-fuer-neuen-wehrdienst-6101802
https://www.bmvg.de/de/aktuelles/neue-bundeswehr-standorte-fuer-neuen-wehrdienst-6101802
https://www.bmvg.de/de/aktuelles/neue-bundeswehr-standorte-fuer-neuen-wehrdienst-6101802
https://www.bmvg.de/de/aktuelles/neue-bundeswehr-standorte-fuer-neuen-wehrdienst-6101802